Zionskirche
Zionskirche Düsseldorf – Umnutzung in ein Architekturforum ?
Die evangelische Zionskirche an der Ulmenstr. 90-92 in Düsseldorf-Derendorf wurde 1969 nach Plänen des Architekten Lothar Kallmeyer erbaut. Sie ist ein Paradebeispiel für den sogenannten Brutalismus, weil der Beton nicht nur als Baumaterial dient, sondern auch einen besonderen Architekturstil verkörpert. Seit 2023 werden in dieser Kirche keine Gottesdienste mehr gefeiert, sie wird von einer studentischen Gruppe um Prof. Thorsten Scheer (HSD FB Architektur) für besondere Projekte genutzt.
Am Sonnabend 21. Februar 2026 hatte die Initiative “dib Düsseldorf im Blick“ und der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Mettmann-Düsseldorf) zu einer Führung durch die Zionskirche geladen.
Blick in den Innenraum mit den Besuchern
Prof. Thorsten Scheer von der Hochschule Düsseldorf erläuterte den zahlreichen Besuchern der Initiative “dib Düsseldorf im Blick“ und des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz die 1969 in Beton-Brut-Manier von Lothar Kallmeyer errichtete evangelische Zionskirche in Düsseldorf-Derendorf. Ihm zur Seite stand der Glaskünstler Burkhard Siemsen, der die seitlich hoch aufragenden Buntglasfenster gestaltete und manches Detail zum Bau erklären konnte. Seit 2023 wird diese Kirche nicht mehr gottesdienstlich genutzt. Prof. Scheer setzt sich dafür ein, das Gebäude in ein Architekturforum für Ausstellungen, Vorträge o.ä. umzunutzen, da etwas Gleichartiges in Düsseldorf fehlt und die Verkehrsanbindung gut ist, nicht zuletzt zum Hochschulcampus.
<Helmut Friedrichs 2/26, Bilder H. Friedrichs>